Schokolade «Angélique» aus Kamerun

Im tropischen Regenwald Südkameruns bewirtschaften Kleinproduzenten seit über 100 Jahren Kakaopflanzungen. Die Kakaobauern kämpfen noch heute um ihre Existenz. Mit unserer Schokolade «Angélique» möchten wir den Produzenten einen gesicherten Preis garantieren und den Weg zu einer fair gehandelten Schokolade aufzeigen.

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Kakao-Anbau

Kakaoanbau ist mit harter und mühsamer Arbeit verbunden, oft unter schwersten klimatischen Bedingungen. Die Vermarktung wird meist zu Ungunsten der Produzenten abgewickelt. Hohe Preisschwankungen, die kaum voraussehbar sind, erlauben den Kakaobauern kein gesichertes Einkommen. Zudem  fällt der Verkauf des Kakaos mit der Zahlung des Schulgeldes für die Kinder zusammen, die Kakaobauern sind daher auf Bargeld angewiesen. Sie stehen unter Druck und die Käufer haben leichtes Spiel, den Preis möglichst tief zu halten.

Mit unserer Schokolade «Angélique» möchten wir den Produzenten einen gesicherten Preis garantieren und den Weg zu einer fair gehandelten Schokolade aufzeigen.

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Ein Projekt von
«Aprofair» & «Bi-Ma-Wo»

Die Kooperative «Aprofair» hat ihren Sitz in der Ortschaft Endameyos. Sie liegt in der Nähe der Gemeinde Mvangan in Südkamerun, nahe der Grenze zu Gabun. Diese Region zählt zum Einzugsgebiet des Kongobeckens, dem zweitgrössten zusammenhängenden tropischen Regenwald unseres Planeten. 

Die Kooperative vertritt die Kleinproduzenten der Gegend und begleitet die Produktion, die Fermentierung und den Transport. Seit über zehn Jahren besteht ein enger Kontakt zwischen den Verantwortlichen der Bi-Ma-Wo GmbH in der Schweiz und «Aprofair» in Südkamerun.

Bis anhin richtete sich das Augenmerk auf eine  nachhaltige technische Unterstützung, sowie die  Förderung von agroforstwirtschaftlichen Anbausystemen zum Schutz des tropischen Regenwaldes. Neu kommt nun der faire Handel mit Kakaobohnen dazu: Es werden erstmals Kakaobohnen aus dieser Region direkt der Schokoladeproduktion in der Schweiz geschickt, ohne Zwischenhandel. Von Endemayos wird der Kakao mit einem Kleintransporter zum Schiffshafen nach Douala gebracht und von dort in die Schweiz verschifft.

Ökologischer Mehrwert dank Mischkulturen

In nachhaltig gepflegten Kakaoplantagen wird der Kakao mit einheimischen Nutzpflanzen kombiniert. Diese Mischkulturen mit einheimischen Frucht- und Nussbäumen ergeben sowohl einen ökologischen, wie auch einen ökonomischen Mehrwert: Die Nicht-Holzprodukte generieren im Vergleich zum Holzverkauf ein Mehrfaches an Einnahmen. Gleichzeitig wird der Regenwald in seiner Artenvielfalt durch die Bevölkerung selber geschützt. Darüber hinaus verarbeitet die Kooperative eine fixe Menge an Kakaobohnen zu Kakaobutter, die sie auf dem lokalen Markt mit Gewinn verkaufen kann.

Dank erhöhten Einnahmen können die Kakaobauern Investitionen in die Infrastruktur tätigen, das Schulgeld ihrer Kinder bezahlen, sowie die Betreuung der Waisenkinder der Region unterstützen, für die keine staatlichen Institutionen vorhanden sind. Auch in der Schweiz beachtet die Schokolade «Angélique» soziale und ökologische Aspekte. So werden Jugendliche aus Sozialprogrammen die Verpackung der Schokolade übernehmen. «Angélique» – Schokolade aus reinen Kakaobohnen aus Endameyos, Südkamerun!