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Impuls- und Austausch-Zentrum – Kamerun

Die Urbanisierungsrate in Afrika ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Zusätzlich verteuern sich die Grundnahrungsmittel und dadurch ist die soziale Stabilität in diesen Ländern bedroht. Gleichzeitig verschwinden traditionelle Methoden der Nahrungsmittelzubereitung. Weiter verdrängt der Import von billigen Nahrungsmitteln die lokale Produktion und gefährdet die Existenz der ohnehin schwachen Landwirtschaftsproduzenten.

Dagegen wollen wir mit Bimawo aktiv etwas unternehmen.

Variante J. Toulouse 4

Projekt-Beschrieb

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Förderung von Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen in eigenes Tun der sozial benachteiligten Bevölkerung.

Der Verein Bimawo erwarb in der Stadt Yaoundé ein Grundstück auf welchem dieses Zentrum entstehen soll. Die Verarbeitung und Konservierung von lokalen Nahrungsmitteln stehen dabei im Mittelpunkt.

Traditionelle Methoden wie auch neue Entwicklungen sollen Platz haben. Workshops sowie die Moderation diverser Weiterbildungskurse werden mehrheitlich von lokalen Frauen mit entsprechendem Wissen geleitet und koordiniert. Weiter sollen alle notwendigen Prozesse mit minimalsten Energieaufwand ausgeführt werden.

Bau-Projektierung

Ein erster Entwurf des Zentrums wurde von den Architektinnen Sylvie Chervaz und Miriam Pfister aus Winterthur unentgeltlich erstellt. Dieser Entwurf wird mit Studierenden vom Bildungszentrum für Technik Frauenfeld (BZT) sowie lokalen Baufachleuten in Kamerun weiter ausgearbeitet.

Die Baubegleitung vor Ort wird von den Studierenden vom BZT übernommen. Eine weitere Partnerschaft ist mit der ZHAW angepeilt. Studierende der Abteilung «Life Sciences und Facility Management» sollen während der Planungsphase eine Bedürfnisabklärung durchführen, in der Zusammenarbeit mit der lokalen Trägerorganisation Aprofaire. Mit ICRAF  Yaoundé (World Agroforestry) und CIFOR Yaoundé (Intern. Forestry Research) konnten wir weitere Partner für die technische Unterstützung gewinnen.  

Die Bau-Gesamtkosten belaufen sich auf CHF 150’000 und sollen durch Stiftungs- und Spendenbeiträge abgedeckt werden. Entsprechende Kontakte wurden bereits aufgegleist. Trotzdem sind wir auf weitere Spenden angewiesen und für jeden auch noch so kleinen Beitrag dankbar. Geplant ist der Spatenstich auf Frühling 2023 und Ende 2023 die Fertigstellung.

Detaillierter Projekt-Beschrieb

Detaillierte Informationen sind aus dem Projektbeschrieb zu entnehmen (siehe Link unten). Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen oder haben allenfalls noch Fragen, dann stehen wir Euch gerne zur Verfügung.

> 20221001 Konzept D <